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Rituale und interreligiöse Arbeit





 
 

Tanzfestival 2010 Lehrer


Maria-Gabriele Wosien (Malti) (Dr.Phil.)

07:30 - 08:00          Drehmeditation
10:00 – 12:30          Sakraler Tanz zum Thema „Tanzwege – Lebenswege und die Gezeiten der Seele“
17:00 - 18:15          wie Morgenseminar, kleineres Programm und Vertiefung

Aus ihrem Studium westlicher und östlicher sakraler Traditionen entwickelte Gabriele in zahlreichen Choreografien eigene Themenschwerpunkte. Im Besonderen gilt ihr Interesse dem religiös-rituellen Ursprung der Tanzfolklore. Ihre Arbeit ist dabei auf das bewusste Erleben mythischer Bilder und Symbole ausgerichtet, die so ihre Heilkraft entfalten können. Ihre Tanzschöpfungen basieren auf traditionell überlieferten Bewegungsarchetypen, denen sie sakrale, klassische und Musik aus der Folklore zugrunde legt.

In Zusammenarbeit mit ihrem Vater, dem Ballettmeister und Choreografen Bernhard Wosien (1908-1986), entwickelte sie den Sakralen Tanz (Sacred Dance).

„Im Choreographieren von Bewegungen entwerfe ich meinen Lebensweg.“
„Durch die Erfahrung von Ruhe in Bewegung erwacht unsere Erinnerung an das religiöse Urbild.“
„In der Grundhaltung des Gebetes, wird es möglich, dass sich im Tanz äußere, profane Zeit zum inneren Raum wandelt.“

              

Peter Erlenwein

07:00 – 08:00          Fünf Rhythmen (Freitag)
10:00 – 12:30          Kontaktimprovisation, rituelle Tanzprozesse u.a. mit Stäben
17:00 - 18:15          Die  Kunst der Bewegung/5 Rhythmen

Peter Erlenwein (Dr. phil.), Jg. 1948, Studium der Sozialwissenschaften und Humanistischen Psychologie; Tanzstudium bei Amos Hetz, Prof. an der Rubin Academy of Dance, Jerusalem.  Peters Lebensweg ist dem Tanz und dem interkulturellen/interreligiösen Dialog ganz besonders verpflichtet. Viele Jahre verbrachte er mit seiner Familie in Indien (Dance Academy of Pune) und Afrika (Katutura Art Center, Windhuk, Namibia), lernend und lehrend. Seine Vision ist die einer integralen Spiritualität, die die Unterschiede in der Einheit ehrt und der schöpferischen Verbindung von Eros und Agape huldigt.  Seine Anschauungen spiegeln sich wider in Projekten wie ‚Mimesis’, einer tanztherapeutischen Werkstatt und dem ‚Institut für integrale Entwicklung’, das einer ganzheitlichen und tiefenökologischen Bildung von Körper, Geist und Seele verpflichtet ist.
Er schreibt: „Der Tanz, die Musik, unser Körper gewähren uns immer wieder eine Sprache, die uns jenseits der bloßen Wörter dem Rausch der Lebendigkeit zuführt. Das ist der Ort der Freude, wo Dunkles Licht wird, wo Kraft Stille gebiert und umgekehrt.“

Shura Lipovsky

10:00 – 12:30   Chassidisch- kabbalistischer Tanz, Gesang, und meditative Geschichten
17:00 - 18:15   Chassidischer-Tanz, Gesang, und meditative Geschichten zum Tagesende

Shura ist Sängerin, Geschichtenerzählerin und Tanzdozentin (chassidischer Tanz) der jiddischen Kultur. Sie studierte Gesang an der Rotterdamer Musikhochschule bei Margreet Honig und die jiddische Sprache bei Mira Rafalowicz an der Oxford Sommer Universität sowie an der „Maison de la Culture Yiddish“ in Paris. Tanz studierte Shura am holländischen Institut für Folklore. Nach Abschluss ihrer Ausbildung spezialisierte sie sich in jüdischer Mystik und Tanz. Durch das Singen, Tanzen und das Geschichten erzählen, ist Shura auch im Interreligiösem Dialog sehr aktiv. Sie arbeitete mit spirituellen Persönlichkeiten der verschiedenen Religionen zusammen, einschliesslich Jonathan Magonet (Rabbi und Direktor des Leo Baeck College in London) und Dr. phil. Shaikh Bashir Ahmad Dultz (Muslimische Liga Bonn). Wer sie schon erlebt hat, weiß, wie sensibel und originell sie Leben und Denken des osteuropäischen Judentums vermittelt. Auftritte und Workshops in den Vereinigten Staaten, Kanada und Europa. Sie verzaubert durch eine Welt voll musikalischer Wunder aus der jüdischen Kultur.

 

Stephanie Nassall
10:00 – 12 30          Rhythmusspiele in Bewegung
17:00 - 18:15          „Stille inspiriert den Tanz“

Rhythmusspiele in Bewegung
Mit unserer Stimme und der Vielfalt unserer Körperklänge entwickeln wir kleine rhythmisch-musikalische Stücke, tauchen ein in das Gefühl von "Flow", Präsenz und gemeinsamer Pulsation, werden aber auch konfrontiert mit „Aus dem Rhythmus fallen“ und unseren Reaktionen darauf.
"Stille inspiriert den Tanz"
Eigene Tanzchoreografien, inspiriert aus Qigong- und Gebärdenarbeit. Singtänze. Choreografien der holländischen Tänzerin Nanni Kloke. Bei beiden Angeboten versuche ich das Gefühl im Fluß und in der gemeinsamen Pulsation zu sein besonders herauszuarbeiten.

Rhythmiklehrerin, Trommeln; Tanzpädagogik, Bewegungsimprovisation/Tanztheater
Internationale Folklore, meditativer Kreistanz
Musikschularbeit mit Kindern
Internationale Kurstätigkeit (Venezuela, Indien, Namibia)
Schulprojekte im Rahmen von Zirkuswochen mit Stocktanz und Stockrhythmen.

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